Newsarchiv 2016

Kreutzpointner-Gruppe erstmals mit 100 Millionen Euro Umsatz

Burghausen/Freiberg/Linz/Brasov, 3. Mai 2016. Die Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe mit ihren Standorten in Burghausen, Gangkofen, Freiberg/Sachsen, Linz/Oberösterreich und Brasov/Rumänien hat 2015 erstmals in der über 90jährigen Firmengeschichte einen Umsatz von 100 Millionen Euro erreicht. Auch die Zahl der Beschäftigten ist zum ersten Mal auf über 1.000 angestiegen. Für 2016 erwartet die Unternehmensgruppe eine weitere positive Entwicklung und ist auf der Suche nach Fachkräften für den Technik-Bereich und das Engineering.   

„2015 war gekennzeichnet von einer nahezu vollständigen Auslastung aller Geschäftsbereiche und aller fünf Firmenschwestern in der Kreutzpointner-Unternehmensgruppe“, sagt Fritz Kreutzpointner (49), Vorsitzender Geschäftsführer und Gesellschafter. Besonders erfreulich sei dabei der auch in das laufende Jahr anhaltende Trend im Projektgeschäft – aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland habe es hier 2015 ein starke Nachfrage für Gewerbebauten, Logistikprojekte oder auch für IT-Infrastrukturen in großen Rechenzentren, gegeben. „Hier konnten wir  technisch anspruchsvolle und gleichzeitig groß dimensionierte Projekte entsprechend unserer Schlagkraft ausführen.“

Zunehmend überregional aktiv
Florian Schneider (43), Geschäftsführer  Elektro Kreutzpointner GmbH Burghausen und kaufmännischer Leiter der Kreutzpointner-Firmengruppe ergänzt: „Unser Aktionsradius erstreckt sich neben unseren Heimatregionen in Süd- und Mitteldeutschland sowie Österreich und Rumänien zunehmend auf überregionale und internationale Bereiche.“ So hätten die Mitarbeiter aller Firmenschwestern 2015 hohe Flexibilität beim Einsatz bewiesen, beispielsweise für zwei große Rechenzentrums-Projekte in Norddeutschland oder die Installation von zwei groß dimensionierten Solarparks in England mit zusammen 23,5 Megawatt-Peak Leistung. „Einer der maßgeblichen Wachstumsmotoren in unserem  expandierenden Projektgeschäft ist die von den Kunden zunehmend gewünschte Komplettbetreuung geworden: Das sehr gute Zusammenspiel unseres Engineerings, Schaltanlagenbaus und der Elektromontage ist am Markt stark nachgefragt“, so Schneider. Weiterer Erfolgsantrieb seien die teilweise bereits über viele Jahrzehnte in Rahmenverträgen laufenden Elektro- und MSR-Dienstleistungen für die großen Industriekunden.   

Weiterhin Fachkräftebedarf

Neben dem Umsatzwachstum hat sich auch die Zahl der Kreutzpointner-Beschäftigten seit 2010 spürbar erhöht: Von damals rund 600 Stammbeschäftigten auf mittlerweile über 1.000 inklusive der ständig gut 50 Auszubildenden und der aktuell rund 300 Mitarbeiter von Nachunternehmern und Arbeitnehmerüberlassungsfirmen. „In allen unseren Geschäftsbereichen geht der Trend hin zu mehr Personalbedarf“, sagt Fritz Kreutzpointner, „vor allem Fachspezialisten sind gefragt in der ingenieurtechnischen Planung, beim Schaltanlagenbau, in der Industrietechnik und in der immer mehr überregional tätigen Gebäudetechnik an unseren Standorten in Burghausen und München, Freiberg und Linz. Aber auch die kaufmännischen und planerischen Kompetenzen in unserer größer werdenden Firmenzentrale müssen weiter wachsen.“ Derzeit investiert das Unternehmen in die Erweiterung und den Ausbau seines Burghauser Stammsitzes rund vier Millionen Euro.

Optimistischer Ausblick
Auch für das laufende Jahr 2016 zeigt sich die Unternehmensführung optimistisch. Der Trend zu groß dimensionierten Gesamtaufträgen, bei dem die Kreutzpointner-Geschäftsbereiche Engineering, Schaltanlagenbau und Montage gemeinsam projektieren würden, zeige sich gerade beispielhaft bei der elektrotechnischen Ausstattung für ein neues Produktionsgebäude eines der weltweit größten Pharmakonzerne: „Für den Standort in Nordrhein-Westfalen überzeugen wir aktuell durch unsere Lösungskompetenz: Wir erstellen die Ausführungsplanung und führen auch die Montage aus. So helfen wir dem Kunden Schnittstellen zu vermeiden und sein Projekt zu optimieren. Mit Fremdpersonal sind dafür weit über 100 Kreutzpointner-Mitarbeiter vor Ort, das Auftragsvolumen bewegt sich im niedrigen zweistelligen Millionenbereich“, sagt Florian Schneider.

mko

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Auch regional in aufwendigen Projekten aktiv: (v.li.) Geschäftsbereichsleiter Gebäudetechnik Bernhard Ehegartner, Kreutzpointner-Bauleiter Michael Puchinger und Geschäftsführer Florian Schneider im neuen Study & Science Center Raitenhaslach bei Burghausen. Neben der kompletten Neuinstallation der Gebäudetechnik im ehemaligen Klosterareal aus dem 18. Jahrhundert wurde der „Steinerne Saal“ mit ausfahrbarer Sonderbeleuchtung und entsprechender Steuer- und Veranstaltungstechnik ausgestattet.
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Fritz Kreutzpointner (li.) und Florian Schneider an der Baustelle am Kreutzpointner-Firmenstammsitz in Burghausen, wo bis Jahresende rund vier Millionen Euro in die Erweiterung der Unternehmenszentrale investiert werden.
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