Elektro Kreutzpointner 75 Jahre im Industriepark Werk GENDORF

Burgkirchen/Burghausen, 24.08.2015. Ein außergewöhnliches Jubiläum weist der Kreutzpointner-Standort im Werk GENDORF vor und setzt damit auch einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der südostbayerischen Industrieregion: Seit 1940, also schon 75 Jahre lang, engagieren sich ganze Generationen von Kreutzpointner-Mitarbeitern in dem großen Chemiewerk. Elektro Kreutzpointner ist damit die am längsten im heutigen Industriepark ansässige Dienstleistungs-Fremdfirma und hat den Aufbau des Werkes ab 1940 bei den Elektroinstallationen begleitet.

Elektro Kreutzpointner wurde bereits 1923 gegründet und konnte 1940 beim damals seit einem Jahr laufenden Bau des Werkes Gendorf erstmals Fuß fassen in den Industriestandorten des Bayerischen Chemiedreiecks: „Mit dem dortigen Einstieg  hat mein Großvater Fritz Kreutzpointner I. die Basis geschaffen für die Entwicklung vom Elektro-Kleinbetrieb zum kompetenten Elektro-Industriedienstleister, die ersten tollen Seiten unserer Erfolgsstory wurden mit den damaligen Kreutzpointner-Könnern und Kämpfern geschrieben“, sagt Fritz Kreutzpointner stolz.

Firmen-Großvater Fritz I. hatte mit seinem zeitweise kaum mehr als 15 Männern zählendem Team den Auftrag für die Elektro- und Verkabelungsanlagen im neu entstehenden Chemie-Werk an der Alz erhalten. „Dieser Einstieg war die Grundlage für die Entwicklung unserer Kompetenz im Industriebereich. Die Gendorfer Anforderungen haben uns geformt und uns den Weg in die großen Chemie- und Raffineriestandorte geebnet, z. B. 1956 bei Wacker Chemie, 1967 bei Marathon bzw. OMV in Burghausen und dann im ganzen Chemiedreieck – dafür sind wir dem Werk und seinen Firmen dankbar!“ Heutzutage weist das Kreutzpointner-Team eine Größe von im Schnitt 40 fest im Industriepark Werk GENDORF tätigen Elektro-/EMSR-Fachkräften auf, die für die großen Standortfirmen über langjährige Rahmenverträge tätig sind.

Ludwig Vilsmaier, 33 Jahre lang Leiter des Kreutzpointner-Standorts Gendorf, betont auch den Stellenwert Gendorfs für das technische Knowhow der gesamten Firma: „In Gendorf haben wir erstmals die Verdrahtung von Schaltanlagen gemacht, das war quasi die Keimzelle unseres Schaltanlagenbaus, der dann in Burghausen zum heutigen großen und höchst erfolgreichen Kreutzpointner-Geschäftsbereich aufgebaut worden ist!“ Jetzt im August übergab Vilsmaier die Standortleitung an seinen Nachfolger Herbert Pichler (47): Der Industriemeister ist seit 1988 bei Kreutzpointner in GENDORF dabei, seit 1997 Stellvertreter Vilsmaiers.

Fritz Kreutzpointner ist „auf das Jubiläum unseres Gendorfer Standorts besonders stolz, denn wir haben uns über Jahrzehnte hinweg in den vielen Veränderungsphasen des Werkes erfolgreich angepasst und zahlreiche wichtige Investitionsschritte im Werk begleitet. Zuletzt beispielsweise mit der elektrotechnischen Ausstattung der neuen InfraServ-Feuerwache“. Karl Spitzwieser, Leiter des Kreutzpointner-Fachbereichs Industrietechnik, ergänzt: „Mit bereits 75 Jahren Dauer haben wir in GENDORF und den heutigen Werksfirmen auch die langjährigsten Rahmenvertragspartner unserer Firma in der Industrie – das ist ein Ausdruck höchsten Vertrauens für die engagierten Mitarbeiter unseres Gendorfer Standorts und für unser gesamtes Unternehmen.“

„Großer Unternehmergeist bei Kreutzpointner“: Industriepark Werk GENDORF gratuliert
Dr. Bernhard Langhammer würdigt als InfraServ-Geschäftsleiter und als Werksleiter im Namen der heute im Industriepark ansässigen Unternehmen die Rolle von Elektro Kreutzpointner für die Entwicklung des Standorts Gendorf in den letzten 75 Jahren:
„Elektro Kreutzpointner ist seit nunmehr 75 Jahren in Gendorf als zuverlässiger und kompetenter Dienstleister tätig und hat die Entwicklung des Standorts von den Anfängen als Bereitschaftswerk der IG-Farben bzw. nach dem Krieg als Werk der Anorgana GmbH, anschließend als Werk der Hoechst AG bis heute zum Industriepark Werk GENDORF begleitet. Es zeugt von großem Unternehmergeist, dass es Kreutzpointner dabei gelungen ist, die damit einhergehenden tiefgreifenden Phasen des Wandels hin zum Industriepark Werk GENDORF, dem heute größten Chemiepark Bayerns, mitzugestalten und sich dieser Herausforderung aktiv zu stellen. So konnte sich das damalige Burghauser Kleinunternehmen Elektro Kreutzpointner, das seine ersten industriellen Erfahrungen im Werk Gendorf machte, zu einem der größten familiengeführten mittelständischen Elektro-EMSR-Unternehmen entwickeln.
Sowohl für den Standortbetreiber InfraServ Gendorf als auch für viele im Industriepark angesiedelten Chemieunternehmen ist Elektro Kreutzpointner auch heute noch ein geschätzter und kompetenter Dienstleistungspartner, der uns bei den vielen laufenden Instandhaltungsmaßnahmen und neuen herausforderungsvollen Projekten begleitet. Wir sagen Elektro Kreutzpointner herzlichen Glückwunsch zu diesem außergewöhnlichen Standortjubiläum und freuen uns auf viele weitere Jahre der Zusammenarbeit!“

mko

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