Newsarchiv 2015

Ein Kreutzpointner-„Urgestein“ geht in die Rente

Burghausen, 04.12.2015 - Er hat den Aufstieg vom kleinen Mittelstandsbetrieb zur heutigen Kreutzpointner-Unternehmensgruppe mitgestaltet und dabei die Karriereleiter vom Jung-Gesellen bis zum Geschäftsführer erklommen: Nach über 46 Jahren geht Gerhard Schachner (65) zum Jahresende in den Ruhestand. Das Burghauser Traditionsunternehmen verabschiedete sich nun von einem wertvollen Firmen-„Urgestein“ und Allround-Talent.

1969 wurde Gerhard Schachner als Elektriker-Junggeselle von Fritz Kreutzpointner II. in Burghausen „festgenagelt“, wie Schachner schmunzelnd berichtet: „Eigentlich wollte ich in München beim Bau des Olympiastadions arbeiten, aber Fritz II. hat mir mit 4,80 Mark Stundenlohn ein Fuchzgerl mehr geboten als damals üblich war: Da konnte man nicht nein sagen.“ So erlebte er von Ende der 60er bis heute den Sprung von den regionalen Kleinprojekten zu den deutschlandweiten und internationalen Großaufträgen der mittlerweile auf 950 Mitarbeiter inklusive Fremdfirmenangehörige angewachsenen Unternehmensgruppe.

Von 1997 bis 2008 war Schachner Geschäftsführer bei Elektro Kreutzpointner. Von 2001 bis 2015 leitete er als Geschäftsführer die für die OMV-Raffinerie betriebene Wartungs- und Instandhaltungsfirma SIWA-Instatec, deren Geschäftsführung er Mitte Oktober an Kreutzpointner-Ingenieur Wolfgang Strebel (48) abgab. Im firmeninternen Rahmen wurde Gerhard Schachner nun für sein über 46jähriges Engagement geehrt und mit vielen persönlichen Dankesworten von der Familie Kreutzpointner und vom Kollegenkreis verabschiedet.

mko

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