Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe: Wachstum durch Kompetenzausbau

Burghausen/Freiberg/Linz, 28.11.2014. Umsatzwachstum über alle vier Schwesterfirmen und Fachbereiche der Unternehmensgruppe – das Geschäftsjahr 2014 geht für Elektro Kreutzpointner erfolgreich zu Ende, der gesamte Umsatz wird sich auf gut 80 Millionen Euro belaufen. Das Unternehmen wächst: Mittlerweile sind bereits an die 900 Mitarbeiter, davon ca. 50 Auszubildende und zusätzlich derzeit rund 250 Beschäftigte von Arbeitnehmerüberlassungsfirmen und Nachunternehmern, in groß dimensionierte und technisch höchst anspruchsvolle Elektro-Projekte eingebunden.

Die hohen Anforderungen und Standards der industriellen Kunden wie z. B. der Weltkonzerne Wacker Chemie AG, AMAG Ranshofen oder OMV Deutschland haben auch Kreutzpointner geformt und dem familiengeführten Burghauser Traditionsunternehmen zum Aufstieg in die Riege der erfolgreichsten mittelständischen EMSR-Dienstleistungsunternehmen Deutschlands verholfen. „Die fachliche Kompetenz unserer Mitarbeiter hat sich von normalen Handwerkern hin zu hoch spezialisierten Elektrotechnik-Dienstleistern entwickelt, die sich in den vier Fachbereichen Industrie-, Gebäude- und Ingenieurtechnik sowie Schaltanlagenbau Deutschlandweit einen Ruf als echte Könner und Kämpfer erarbeitet haben “, sagt Firmenchef Fritz Kreutzpointner (48), der das seit 91 Jahren bestehende Unternehmen in der dritten Generation leitet. Die Unternehmensgruppe besteht mittlerweile aus vier Schwestergesellschaften, davon zwei in Deutschland (in Burghausen und Freiberg/Sachsen) sowie eine in Österreich mit Sitz in Linz und eine in Rumänien in Brasov, das frühere Kronstadt. 

Die Kreutzpointner-Spezialisten stemmen nicht nur rund um Burghausen und Bayern weit, sondern in ganz Deutschland, Österreich und in Osteuropa, aber auch im nahen und mittleren Osten, in Nord- und Südamerika technisch aufwendige EMSR-Projekte: „Das geht natürlich nur mit qualifizierten Fachkräften, die wir zumeist aus unseren eigenen Reihen hervorbringen, immer stärker aber auch mit externem Zuwachs gerade im Techniker- oder Ingenieursbereich“, so Personalleiter Felix Aumayr (48).  Höchsten Wert lege man auf die Ausbildung, an die 600 junge Leute wurden in der Unternehmensgeschichte schon ausgebildet: „Unser Image als Ausbildungsbetrieb in der Region ist sehr gut. Die jungen Leute kommen verstärkt direkt auf uns zu, sei es aufgrund des guten Rufes der Firma oder wegen der positiven Erfahrungen, die sie als Schüler bei einem unserer Schnupperpraktika gemacht haben.“ 

Breites und hochwertiges Ausbildungsspektrum
Die bei Kreutzpointner angebotenen Ausbildungsberufe spiegeln laut Aumayr den Anspruch der Kunden an ein hoch spezialisiertes Elektro-Dienstleistungsunternehmen wider: So gibt es für den Berufsstart 2015 Ausbildungsstellen für Elektroniker der Automatisierungstechnik, der Betriebstechnik, der Energie- und Gebäudetechnik  sowie der  Informations- und Telekommunikationstechnik. Außerdem noch für Kauffrau/-mann für Büromanagement. Ausgebildet werden derzeit auch Technischer Systemplaner, Fachinformatiker und ein IT-Systemkaufmann. „Die Bewerbungen laufen sehr gut, bis 19. Dezember kann noch zugeschickt werden“, freut sich Felix Aumayr. Ausgebildet wird übrigens auch bei den Kreutzpointner-Schwesterunternehmen AEK in Freiberg/Sachsen und bei der EKA in Linz und Ranshofen.
 
Doch die Hochwertigkeit der Ausbildung wird gerne mal unterschätzt, wie Franz Bettstetter (67) weiß: Er unterstützt seit 2008 Elektro Kreutzpointner in der zusätzlichen Lehrlingsausbildung bei den Elektronikern für Energie- und Gebäudetechnik. Von 1972 bis zum Vorruhestand 2008 war er Berufsausbilder im BBiW Burghausen, dabei auch verantwortlich für die Elektroausbildung. Über 2000 Azubis bildete er aus. „Die Kids und ihre Eltern haben zumeist eine falsche Vorstellung von den handwerklichen Berufsbildern, z. B. beim Elektriker: Dass man da nur Schlitze stemmt und Leitungen verlegen muss, dass es nur schmutzig, kalt und gefährlich ist.“ Die Vielseitigkeit werde oft gar nicht erkannt: „Die hochwertigen und anspruchsvollen Elektrotechniker von heutzutage müssen sich in erster Linie in Datentechnik, Steuerungssystemen oder auch grundlegenden Kommunikationstechniken auskennen – die weniger anspruchsvollen Tätigkeiten werden ja fast nur noch an Fremdfirmen vergeben!“

Kräftig wurde in den letzten Jahren in die zusätzliche technische Lehrlingsausbildung bei Kreutzpointner investiert: „Unsere Elektroniker-Azubis für Automatisierungstechnik und Betriebstechnik besuchen seit  Jahren das BBiW bzw. die BIT in Gendorf.“ Seither hat jeder die Ausbildungsprüfung geschafft, „sie gehören oft zu den Besten ihres Jahrgangs“, sagt Personalleiter Aumayr. Und haben beste Aussichten, denn im Regelfall werden sie nach der Ausbildung alle übernommen und können die interne „Kreutzpointner-Karriereleiter erklimmen“.

Die interne Kreutzpointner-„Karriereleiter“ erklimmen
Die Möglichkeiten zur Weiterqualifikation und die Unterstützung der Firma werden eifrig genützt, um die Voraussetzungen für den Sprung auf die Karriereleiter im Unternehmen zu schaffen: Regelmäßig absolvieren Kreutzpointner-Mitarbeiter beispielsweise mit einem Jahr Freistellung in Vollzeitschule den Elektro-Meister. Oder als Freigestellte  innerhalb von zwei Jahren den Techniker mit diversen Schwerpunkten. Immer stärker genützt wird auch das berufsbegleitende Studium an den nahen Fachhochschulen in Österreich und Bayern, wie Personalleiter Aumayr informiert: „Hier haben wir bereits erfolgreiche Modelle mit Zeitausgleichsmöglichkeiten geschaffen, bei denen junge Kollegen neben ihrer Aufgabe als Sachbearbeiter beispielsweise in unserer Ingenieurtechnik ein Ingenieurs-Studium an der FH absolvieren und dabei ihre Studieninhalte auch sofort in die Kreutzpointner-Berufspraxis einfließen lassen können“. Um das Wachstum sowohl in der Anzahl der Projektaufträge als auch im Anspruch an Kompetenz und Leistungsfähigkeit bewältigen zu können, unterstütze man den Nachwuchs aus den eigenen Reihen und auch motivierte Neuzugänge ganz bewusst in ihren Weiterbildungswünschen und gebe langfristige Perspektiven, betont Firmenchef Fritz Kreutzpointner:  „In der ganzen Unternehmensgruppe ist die Karriereleiter nach oben hin offen!“

mko

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