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Automation Elektro Kreutzpointner mit erneutem Millionen-Großprojekt beauftragt

Freiberg/Nachterstedt, 24.11.2014. Die Automation Elektro Kreutzpointner GmbH (AEK) ist mit dem dritten Großprojekt in Folge beauftragt worden: Unmittelbar nach Abschluss eines 9-Millionen-Euro-Auftrags im weltweit größten Aluminium-Recycling-Werk des US-Konzerns Novelis in Nachterstedt/Sachsen-Anhalt und eines knapp vier Millionen Euro hohen Auftrags für die Daimler-Tochter  MDC Power GmbH im thüringischen Kölleda wurde die AEK erneut von Novelis mit der kompletten elektrotechnischen Ausstattung einer zusätzlichen Fertigungslinie in Nachterstedt betraut .

Novelis hatte erst kürzlich den 200 Mio. Euro teuren Werksneubau abgeschlossen und investiert nun weitere rund 62 Millionen Euro in Nachterstedt, um eine zusätzliche Fertigungslinie für Aluminiumbleche zu bauen. Diese Erweiterung schafft insgesamt bis zu 120 neue Arbeitsplätze und erhöht die Produktionskapazität von Aluminiumblech für die Automobilindustrie in Europa – vor allem für Jaguar Land Rover – auf gut 350.000 Tonnen.

Wie AEK-Geschäftsführer Ulrich Marschner mitteilt, wickelt die AEK GmbH seit Oktober den neuen Großauftrag für Novelis bis in den März nächsten Jahres ab. Das Projekt mit einer Auftragssumme von rund drei Millionen Euro beinhaltet die gesamte Bandbreite der elektrotechnischen Ausstattung – die Planung, Lieferung und Montage von Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungs-, Daten- und Sicherheitstechnik – und wird im Schnitt bis zu 30 der derzeit rund 140 AEK-Mitarbeiter einbinden.

„Unsere Fachkräfte werden dabei die Elektromontagen in Höhen bis zu 38 Meter vornehmen müssen“, so Marschner. Unterstützung erhält die AEK GmbH auch von Mitarbeiter-Teams ihrer rumänischen Unternehmensschwester, der Automation Elektro Kreutzpointner Romania AER Srl. „Nicht nur fachspezifisch voll dabei und schwindelfrei müssen unsere Mitarbeiter sein, sondern auch im Bereich der Materiallogistik und Komplexität des Projektes  werden wir wieder ganz schön gefordert sein“, betont der AEK-Geschäftsführer: Mehr als 55 Tonnen Kupferkabel in verschiedensten Querschnitten müssen verlegt werden. Die Freiberger Kreutzpointner-Mannschaft wird den besonderen Anspruch von Montage- und Werkplanung über Mittelspannung bis zur Brandmeldeanlage lösen müssen.

Bayern baut auf die Sachsen
In der Kreutzpointner-Zentrale im bayerischen Burghausen zeigt sich Firmenchef Fritz Kreutzpointner sehr zufrieden mit der Freiberger Unternehmensschwester: „Wir freuen uns über den nunmehr dritten mitteldeutschen Großauftrag in Folge!“ Ausschlaggebend für den erneuten „Vertrauensbeweis“ von Novelis sei die zuverlässige und termingerechte Ausführung des ersten Großauftrags beim Werksaufbau gewesen. Der AEK sei es mit dem Folgeauftrag nun endgültig gelungen, sich erfolgreich in technisch anspruchsvollen Kunden-Projekten außerhalb Freibergs und Sachsens zu engagieren. „Diesen Trend wollen wir auch 2015 mit unseren erfolgshungrigen sächsischen Könnern und Kämpfern weiter verfolgen“, sagt Fritz Kreutzpointner.

Die AEK GmbH agiert seit 1996 als eigenständiges Unternehmen der Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe in Sachsen, den alten und neuen Bundesländern sowie international, etwa in Singapur, den USA oder auch in Osteuropa. „Dabei wird das gesamte Leistungsspektrum der Unternehmensgruppe in den vier Fachbereichen Gebäude-, Industrie- und Ingenieurtechnik sowie Schaltanlagenbau bedient“, informiert AEK-Geschäftsführer Ulrich Marschner. Von den etwa 80 Millionen Euro Jahresumsatz der gesamten Kreutzpointner-Gruppe mit ihren etwa 900 Mitarbeitern leisten die 140 Freiberger laut Kreutzpointner allein rund 15 Millionen Euro.

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