Elektro Kreutzpointner installiert 51-MWp-Solarpark

Ahlhorn/Burghausen, 19. Juli 2012. In nur neun Wochen Bauzeit hat die Kreutzpointner-Industrietechnik im niedersächsischen Ahlhorn einen Solarpark mit 34 Megawatt Peak (MWp) Leistung errichtet. Vorangegangen war ein erster Solarpark-Abschnitt in Ahlhorn mit 17,5 MWp Leistung. Mit weiteren aktuell abgeschlossenen Großprojekten erweitert die Kreutzpointner-Industrietechnik ihr traditionell im Bereich Elektro- und EMSR-Komplettbetreuung von Chemiewerken liegendes Leistungsspektrum.

Die „JOHANN BUNTE Bauunternehmung GmbH & Co. KG“ aus Papenburg im Emsland, eine der führenden deutschen Bauunternehmungen, betreibt seit März 2012 ein Photovoltaik-Kraftwerk auf einer Fläche von 32 Hektar im Gewerbe-, Industrie- und Technologiepark „Flugplatz Ahlhorn“. Ahlhorn wird zudem als Flugplatz für Privatflieger und die Bundeswehr genützt. Der erste Abschnitt des Photovoltaik-Kraftwerks zählte mit einer Leistung von rund 17,5 MWp  bereits zu den größten Solaranlagen in Niedersachsen und wurde durch die sächsische Unternehmensschwester Automation Elektro Kreutzpointner GmbH (AEK) installiert.

Gewaltige Projekt-Dimensionen
Im April beauftragte BUNTE die Kreutzpointner-Industrietechnik mit der Errichtung eines weiteren, nun 34 MWp leistungsstarken Photovoltaik-Kraftwerks auf dem Gelände des Ahlhorner Technologieparks. Unterstützt durch die Leistung diverser Subfirmen, bei einer durchschnittlichen Mannschaftsstärke von ca. 50 Mitarbeitern, wurde der Solarpark auf einer Fläche von 60 Hektar errichtet. In einer Rekordzeit bewältigten die Burghauser Kreutzpointner-Techniker ein Projekt mit gewaltigen Dimensionen: „Allein für die Erdarbeiten mussten wir elf Kilometer Kabelgräben ausheben, in die dann rund 270 Kilometer verschiedene Kabel verlegt wurden“, sagt Projektleiter Ludwig Blenninger, der zusammen mit Bauleiter Thorsten Scheck und seinen Stellvertreter Mario Wassermann, Spezialmonteur Klaus Hartsperger und Lagerist Jerome Hörnig vor Ort in Niedersachsen tätig war. Weitere Details, welche die Dimensionen veranschaulichen: 140.000 Solarplatten wurden auf diesem Solarparkabschnitt montiert, 900 Kilometer Solarkabel verlegt und mit 1 Mio. Kabelbindern befestigt. Ende Juni hatten die Kreutzpointner-Industrietechniker den Solarpark komplett angeschlossen und in Betrieb genommen. Mit der 51,5-MWp-Leistungskapazität von zusammen rund 215.000 Solarpanelen des gesamten Solarparks Ahlhorn können ab Juli umgerechnet rund 12.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Über 90 Hektar groß ist das Photovoltaik-Kraftwerk nun. Zusammen mit weiteren vier kleineren Photovoltaik-Anlagen in Norddeutschland wurde damit von der Kreutzpointner Unternehmensgruppe in nur sechs Monaten ein Photovoltaik-Auftragsvolumen von über sieben Mio. Euro abgewickelt.

Schwerpunkt Chemiewerke
Firmenchef Fritz Kreutzpointner erklärt angesichts des erfolgreich verlaufenen Großprojekts in Niedersachsen: „Wir werden auch in Zukunft auf regionale und überregionale Industrie-Projektabwicklung setzen und den Leistungsbereich unserer Industrietechnik erweitern!“

Der traditionelle Dienstleistungs-Schwerpunkt des Kreutzpointner-Fachbereichs Industrietechnik befindet sich an den großen Industrie-Standorten des Bayerischen Chemiedreiecks, in Mitteldeutschland sowie in Oberösterreich: Für die komplette Elektro- und EMSR-Betreuung der Werke sind kontinuierlich bis zu 250 Mitarbeiter der Kreutzpointner-Industrietechnik und der gesamten Unternehmensgruppe tätig. In Burghausen für Wacker Chemie AG, Siltronic AG und Vinnolit GmbH & Co. KG, OMV Deutschland GmbH und für Borealis Polymere GmbH. Im Industriepark Werk Gendorf in Burgkirchen z. B. für Clariant, InfraServ oder Vinnolit. In Trostberg für AlzChem, BASF und Hamburger Rieger. Im Chemiepark Linz in Oberösterreich sowie im mitteldeutschen Chemiedreieck in den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt sind die Kreutzpointner-Schwesterfirmen Elektro Kreutzpointner Austria GmbH von Linz aus bzw. die AEK GmbH von Freiberg aus tätig.

Industrietechnik-Leiter Karl Spitzwieser betont: „Mit dem Ahlhorn-Auftrag und auch weiteren abgeschlossenen Projekthighlight der letzten Monate – der kompletten Elektroinstallation für die bislang größte in Deutschland vorhandene Bio-Ethanol-Anlage der Süd-Chemie AG in Straubing oder vier großen EMSR-Projekten für riesige Erdgasuntergrundspeicher der RAG Wien in Oberösterreich – konnten wir wieder einmal beweisen, dass wir anspruchsvolle Großprojekte nicht nur vor der Haustüre in Burghausen abwickeln können, sondern zur vollsten Kundenzufriedenheit auch an weiter entfernten Baustellen!“ 

mko

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