Elektro Kreutzpointner in der „Stadt der Wissenschaften“

Luxemburg/Burghausen, 17.12.2012 - Mit der elektrotechnischen Installation von High-Tech-Laboren der Universität Luxemburg hat die Kreutzpointner-Industrietechnik ihr Leistungsspektrum erweitert: Unter höchstem Termindruck und Überwindung der französischen Sprachbarriere gelang einem Kreutzpointner-Team eine Elektroinstallation, die den hohen Qualitätsansprüchen eines Labors zur Erforschung der Parkinson-Erkrankung entsprechen musste.

Die traditionell im Bereich der Elektro- und EMSR-Komplettbetreuung von Werksstandorten tätigen Installationsspezialisten des Kreutzpointner-Fachbereichs Industrietechnik wurden von der Waldner Laboreinrichtungen GmbH & Co. KG aus Wangen/Allgäu mit diesem Spezialauftrag in Luxemburg beauftragt. Am Campus Esch-Belval der Universität Luxemburg entsteht bis 2014 eine ganze „Cité des Sciences“ (Stadt der Wissenschaften). Insgesamt werden über 14 Millionen. Euro in den Standort der Uni, ein ehemaliges Stahlwerk, investiert. Waldner richtet hier eine Vielzahl von Laboren ein, in denen z. B. biologische Abläufe von Krankheiten erforscht werden. Dabei konzentrieren sich die Luxemburger Universitäts-Wissenschaftler in der ersten Phase auf die Erforschung der Parkinson-Erkrankung.

Die Waldner Firmengruppe, die weltweit ca. 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, entwickelt und produziert in Wangen im Allgäu seit über 60 Jahren Laboreinrichtungen für jede Anforderung. Auch im Bayerischen Chemiedreieck sind die Allgäuer tätig, und so entstand bereits vor rund fünf Jahren im Rahmen einer Laboreinrichtung für die OMV Deutschland in Burghausen eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Kreutzpointner-Industrietechnik und Waldner. „Aufgrund der sehr guten Erfahrungen mit uns wurden wir von Waldner mit der Installation von Laboren im ersten und dritten Obergeschoss des neu entstandenen Luxemburger Forschungsgebäudes betraut, die Auftragssumme lag im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich“, informiert Karl Spitzwieser, Leiter der Kreutzpointner-Industrietechnik.

Für das Burghauser Installationsteam unter der Leitung von Anton Braun und Josef Rothenbuchner sowie Lutz Seidel von der sächsischen Kreutzpointner-Unternehmensschwester AEK GmbH begann ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Fertigstellung sollte innerhalb von nur dreieinhalb Monaten erfolgen. „Der Termindruck und die französische Sprache waren dabei besondere Herausforderungen“, sagt Projektleiter Anton Braun. Im Leistungsumfang waren unter anderem die Lieferung und Montage der Sonderbeleuchtung für Mikroskopier- und Labor-Arbeitsplätze, die Verkabelungen und Anschlüsse der Labortische, des Datennetzes sowie der Klima- und Lüftungsanlagen enthalten.

Industrietechnik-Leiter Spitzwieser erhielt nach dem erfolgreichen Projektabschluss ein „hervorragendes Feedback“ des Laboreinrichters Waldner und freut sich: „Unser über Jahrzehnte erworbenes Elektrotechnik-Know-how aus dem Kundengeschäft mit den großen Konzernstandorten im Bayerischen Chemiedreieck, in Sachsen, in der Chemieregion Köln oder auch in Österreich ermöglicht es uns, dass wir auch anspruchsvolle Spezialprojekte außerhalb unseres traditionellen Wirkungskreises erfolgreich abwickeln können.“  
mko
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