Burghauser Engineering-Kompetenz ist gefragt

Burghausen, 01.03.2012. Kompetenz und Know-how, entwickelt und bewiesen im Zuge anspruchsvoller Projekte für Konzerne im bayerischen Chemiedreieck und renommierte Anlagenbauer, haben dem regionalen Dienstleister zu internationalem Renommee verholfen: Und das nicht nur in der Montage, sondern beispielsweise auch in der Ingenieurtechnik der Elektro Kreutzpointner  Unternehmensgruppe, die aktuell für Industrieanlagen in Deutschland, Polen und Venezuela, aber auch für innovative Bioenergiemasse- oder Recyclinganlagen in Bayern das komplette EMSR-Engineering liefert.

„Seitdem der Leistungsbereich Ingenieurtechnik 1997 in das Portfolio unseres Unternehmens aufgenommen wurde, haben wir sowohl die Bandbreite von Kunden und Projekten als auch die Mitarbeiterzahl in diesem Bereich stark ausbauen können“, sagt Firmenchef Fritz Kreutzpointner. „Unsere Lösungskompetenz ist inzwischen so weit entwickelt, dass wir ganze Werke ingenieurtechnisch projektieren können“, ergänzt Christian Schanda (46), Leiter des Geschäftsbereiches Ingenieurtechnik bei Elektro Kreutzpointner, der von Anfang an diesen Geschäftszweig mit entwickelte und mittlerweile über ein 32köpfiges Team aus Experten verfügt. Die fast alle aus der Region rund um Burghausen stammenden Ingenieure und Techniker arbeiten schwerpunktmäßig in den Bereichen EMR/CAE-Engineering, Automatisierungs- und Leittechnik sowie in der Planung elektrotechnischer Gebäudesystemtechnik. Spezielle Erfahrungen haben sich die Burghauser in den letzten 15 Jahren in den Technologiebereichen der Prozess- und Fertigungsindustrie, der Petro-Chemie, dem Anlagen- und Maschinenbau, der Fördertechnik sowie in der Energieversorgung und elektrotechnischen Gebäudeausrüstung erarbeitet.

„Die Einbindung praktischer Ausführungsaspekte hinsichtlich Fertigung und Montagen sowie deren Koordination bereits im Planungsstadium verschafft uns Synergien mit den anderen Kreutzpointner-Fachbereichen und damit ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal zum Vorteil unserer Kunden“, so Schanda. So auch für die in St. Egidien bei Chemnitz neu erbaute Steinwolle-Dämmstoff-Produktion des belgischen Dämmstoffherstellers Knauf Insulation: Für die 80-Millionen-Investition wickelten die Burghauser die komplette EMSR-Planung sowie die Automatisierungs- und Leittechnik ab, von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme. Die elektrotechnische „Hardware“ des Knauf-Werkes in Gestalt von Schaltanlagen und der EMR-Montage wurde von den Kreutzpointner-Fachbereichen Schaltanlagenbau und Industrietechnik vorgenommen.

Projekte für Industrie-, Recycling- und Biomasseanlagen
Die Engineering-Kompetenz von Kreutzpointner ist derzeit auch in Polen, Venezuela und Deutschland gefragt: Ein internationales Maschinenbau-Unternehmen aus Österreich lässt derzeit von der Kreutzpointner-Ingenieurtechnik ein Komplettpaket aus Engineering für EMSR und Anlagenautomation, Schaltanlagenbau, Montage und Inbetriebnahme für eine völlig neuartige Metallgussanlage eines Forschungsprojektes in Polen abwickeln. Für die Errichtung einer schlüsselfertigen metallurgischen Prozessanlage in Venezuela ist das Burghauser Ingenieurteam ebenfalls projektführend tätig.

Auch in Hochpräzisionsmaschinen zur Silizium-Bearbeitung eines deutschen Weltmarkt-Konzerns steckt Ingenieursleistung von Kreutzpointner in Form von Steuerungstechnik und Prozessdaten-Verfolgung: „Besonders knifflig war hier ein 13achsiges Handlingsystem, das es dem Auftraggeber ermöglichen wird, große Silizium-Rohlinge in höchster Präzision kundenspezifisch zu bearbeiten“, erklärt Schanda.

Das aktuelle „Highlight“ für den Einsatz Burghauser Engineering-Kompetenz ist die Leittechnik-Projektierung für eine „Heatpipe-Reformer“-Anlage in Grassau am Chiemsee, mit der die Firma Agnion ein innovatives Forschungskonzept der TU München für eine hocheffiziente Holzvergasungsanlage umsetzt, um rund 500 Haushalte mit Strom und Wärme zu versorgen. Ein führenden Recycling- und Entsorgungsunternehmen für Stahlabfälle in Mühldorf lässt außerdem von Kreutzpointner-Ingenieure derzeit die gesamte elektrotechnische Basis- und Ausführungsplanung für die Energieversorgung und die elektrotechnische Gebäudeausrüstung vornehmen.

„Wir sind an einem Entwicklungspunkt angelangt, der es uns dank des kontinuierlichen Kompetenzausbaus erlaubt hoch anspruchsvolle Engineering-Projekte im Millionenbereich zu stemmen“, sagt Christian Schanda nicht ohne Stolz.

mko

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