Newsarchiv 2010

Perfekte Akustik und Ausleuchtung für Inzells Stolz

Burghausen/Inzell/Ruhpolding, 6. Oktober 2010 - Mit der Beteiligung an kommunalen und privatwirtschaftlichen Bauprojekten im Chiemgau, bei denen derzeit insgesamt rund 100 Millionen Euro investiert werden, baut Elektro Kreutzpointner seine Kompetenz als führendes regionales Unternehmen im Bereich Gebäudetechnik weiter aus. Beispielhafte Projekte sind dabei der Neubau der Eisschnelllaufhalle Inzell sowie Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Biathlonstadion Ruhpolding und bei der Medical-Park-Reha-Klinik in Bernau.

Auf der Großbaustelle der Eisschnelllaufhalle in Inzell, mit 36 Millionen Euro Investitionssumme eines der aktuell wichtigsten Projekte des deutschen Eislaufsports, sorgen die Gebäudetechnik-Teams von Elektro Kreutzpointner seit Frühjahr dieses Jahres mit dafür, dass bei der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft im März 2011 ein optimales Sporterlebnis erwartet werden kann: „Für die bis zu 7000 Besucher und die internationalen Größen der Eisschnellläufer garantieren wir die idealen Bedingungen in punkto Akustik, Licht und Sicherheit“, sagt Bernhard Ehegartner, Technischer Leiter des Kreutzpointner-Fachbereichs Gebäudetechnik. Mit einem Auftragsvolumen von rund zwei Millionen Euro installieren die Burghauser Gebäudetechniker die komplette Elektro- und Schwachstromtechnik sowie die Daten- und Telekommunikationsinfrastruktur.

Licht und Akustik für 7000 Zuschauer
Die in der bis zu 29 Meter hohen Stahl- und Holzkonstruktion des imposanten Hallendaches von Kreutzpointner montierten „Lichtkissen“ mit jeweils 75 Leuchtstoffröhren – insgesamt 3000 Leuchtmittel in der Halle – werden TV-Kamera taugliches Licht mit bis zu 1000 Lux ermöglichen. „Die Lichtanlagen verfügen über verschieden eingestellte Beleuchtungswinkel, damit die Eisschnellläufer in Vorder- und Rückenansicht auch für die Zuschauer optimal zu sehen sind“, erklärt der Kreutzpointner-Bauleiter in Inzell, Hans Ammer. Hinzu kommen laut Ammer 89 Stadionlautsprecher mit jeweils 600 Watt, die eine Akustik-Ausleuchtung von 60 Grad „für den perfekten Sound“ ermöglichen.

Wie der Stadionleiter und Bauherrn-Vertreter der Gemeinde Inzell, Hubert Graf, betont, „ist bei 7000 Besuchern neben dem Licht, der Beschallung und der Kommunikationsinfrastruktur auch die Sicherheitstechnik eines der wichtigsten Elemente“. So erledigen die Kreutzpointner-Gebäudetechniker neben der Installation aller Datentechnik- und Telekommunikationsanlagen auch die Montage der Brandmeldeanlagen für sämtliche Räumlichkeiten der neuen Halle und eines EDV-gestützten Hightech-Rauchansaugungssystems, das im Hallendach eingebaut wird. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden, dass wir mit Kreutzpointner aus Burghausen einen kompetenten und vor allem täglich flexiblen Dienstleistungspartner aus unserer Region auf unserer Großbaustelle haben – das läuft erheblich einfacher als mit weiter entfernten Unternehmen“, erklärt Stadionleiter Graf.

„Ausbau der Kompetenzführerschaft“
„Wir bauen mit Inzell und weiteren Großprojekten im Chiemgau konsequent unsere regionale Kompetenzführerschaft im Bereich der Elektroinstallation und der Gebäudetechnik aus“, sagt Fritz Kreutzpointner, Firmenchef der rund 600 Mitarbeiter des Burghauser Unternehmens. Er verweist auch auf ein weiteres Referenzprojekt der Kreutzpointner-Gebäudetechnik im nur knappe 15 Kilometer von Inzell entfernten Ruhpolding, wo bis Anfang 2011 die neue „Chiemgau-Arena“ mit einem 16-Millionen-Euro-Invest für künftige Großveranstaltungen im Bereich Biathlon und Nordisch, mit bis zu 30.000 Besucher pro Wettbewerb, umgebaut wird. Kreutzpointner wickelt hier mit einem Auftragsvolumen von rund einer Million Euro ebenso wie in Inzell die komplette Palette aller Elektroinstallations- und Gebäudetechnik-Gewerke ab. In der Kreisstadt Traunstein werden auf diesem Gebiet aktuell zwei kommunale Bauprojekte von der Burghauser Firma betreut: Für das neue Diagnose- und Therapiezentrum des Klinikums Traunstein sowie für den Umbau im Bildungszentrum der Handwerkskammer Traunstein, zusammen mit Auftragsvolumina in Höhe von knapp einer Million Euro.

Umbau einer Raststätte zur Reha-Klinik
Auch am Umbau einer ehemaligen Chiemsee-Raststätte in Bernau zu einem weiteren Standort der Reha-Klinik Medical Park ist die Kreutzpointner-Gebäudetechnik maßgeblich beteiligt: „Wir erledigen hier auf einem Areal von 13.000 Quadratmetern die ganze Elektroninstallation im Auftragswert von rund 1,5 Millionen Euro“, sagt Gebäudetechnikleiter Ehegartner. Das privatwirtschaftliche Klinik-Projekt der Unternehmensgruppe Freiberger sieht für die gesamten Umbaumaßnahmen am ehemaligen Rasthaus mit seiner einmaligen Lage am Ufer des „bayerischen Meeres“ ein Investitionsbudget im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich vor. Ehegartner: „Wir können hier unser spezielles Know how von anderen Klinikprojekten bestens einbringen.“
mko
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Die technische perfekte Akustik und optimale Ausleuchtung für Inzells Stolz – hier eine aktuelle Baustellenansicht aus der Bergperspektive – obliegt den Gebäudetechnik-Spezialisten von Elektro Kreutzpointner aus Burghausen. Foto: Markus Eicher
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Ein Kreutzpointner-Mitarbeiter bei der Installation von einem der insgesamt 89 Lautsprecheranlagen, die an der Hallendecke zusammen mit 3.000 Leuchtmitteln auf 75 „Lichtkissen“ für die optimale akustische und optische Beleuchtung sorgen werden.
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Der Inzeller Stadionleiter Hubert Graf (rechts) an der Baustelle der neuen Eisschnelllaufhalle zusammen mit dem örtlichen Kreutzpointner-Bauleiter Hans Ammer bei der Planungsübersicht der Gebäudetechnik-Gewerke.
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Bernhard Ehegartner, Technischer Leiter der Gebäudetechnik bei Elektro Kreutzpointner.
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