Vom Leiharbeiter zum Baustellenleiter

Vom Leiharbeiter zum Baustellenleiter
Vom Leiharbeiter zum Baustellenleiter: Wolfgang Primeßnig und Andreas Hochecker

Nach oben hin offene Karriereleitern – in vielen Firmen ist das meistens nur ein Lippenbekenntnis. Nicht so bei der Elektro Kreutzpointner Unternehmensgruppe, wie es sich beispielhaft bei unseren Kollegen Wolfgang Primeßnig und Andreas Hochecker zeigt. Beide haben es Dank konsequenten Nützens unserer Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie der Unterstützung der Firma für die berufliche Weiterqualifikation von „ganz unten“ ein schönes Stück „nach oben“ geschafft.

Wolfgang Primeßnig (37, verheiratet, zwei Kinder) ist aus Kaprun. Dort hatte er im staatseigenen Betrieb Tauern-Kraftwerk Betriebselektriker gelernt. Nachdem man ihn dort als Ausgelernten nicht weiter beschäftigte „und man dort eh nur weiterkommt, wenn einer in Pension gegangen ist“, landete er 1995 zunächst als Elektromonteur einer Fremdfirma auf der Kreutzpointner-Baustelle bei Vinnolit in Burghausen. 2007 wurde er von unserer Firma übernommen und wurde als Obermonteur Nachfolger von Jürgen Bogner. Seither leitet er das aktuell elfköpfige Baustellenteam, das neben der Vinnolit auch die Anlagen von Linde Gas und Kraftwerk Burghausen betreut und unter der Gesamtleitung von Walter Bauer steht. Wie das ging, quasi vom „Hilfsarbeiter“ zum Baustellenleiter? „Wenn einer bei uns rauf will, stehen ihm alle Möglichkeiten offen“, sagt er. „Ich habe die ganzen freiwilligen Schulungen und Weiterbildungen in unserer Firma konsequent ausgeschöpft, habe an neuen Inhalten und Auffrischungen mitgenommen, was geht!“ Und damit auch sein Familienleben im weit entfernten Kaprun nicht auf der Strecke bleibt, hat er die flexiblen Arbeitszeit-Möglichkeiten bei uns genützt, um nach einer viertägigen „Arbeitswoche“ schon am Freitag immer bei Frau und Kindern sein zu können.

Aus dem gleichen Holz geschnitzt…
… wie Wolfgang Primeßnig ist Andreas Hochecker
(28, „nicht verheiratet, aber liiert“) aus Triftern: 2006 wurde der gelernte Radio- und TV-Techniker –  das Know how für 400-Volt-Hausinstallationen war auch inklusive – als „Elektrohelfer“ im Kreutzpointner-Stützpunkt im Wacker-Werk eingestellt. „Da war ich also – nur knapp über der Azubi-Stufe stehend, ein Hilfsarbeiter“, sagt er heute schmunzelnd. Heute ist er Handwerksmeister für Energie- und Gebäudetechnik und Bauleiter im Wacker-Werk mit einem Team von 62 Mitarbeitern. Er hat die Zähne zusammengebissen und sich von 2006 bis Anfang 2008 die „Betriebspraxis von A bis Z reingezogen“. Dann erhielt er seine eigene Baustelle im Rechenzentrum von Wacker, zuerst als „One-Man-Show“, dann mit sieben Mitarbeitern. Als Urlaubsstellvertreter seines Bruders Siegfried bereitete er sich für weitere Klimmzüge auf der Kreutzpointner-Karriereleiter vor: „Ich habe dann auf die harte Tour weiter gemacht und von 2010 bis 2011 als Freigestellter die Meisterschule an der Handwerkskammer Landshut gemacht.“ Die Firma hat es ihm belohnt: Seit September 2011 ist Hochecker Bauleiter von einer der drei selbständigen Stützpunkt-Einheiten bei Wacker. Sein Resümee: „Wenn es einer mag und Engagement zeigt, dann wird das bei Kreutzpointner auch gefördert!“

Noch mehr Chancen im neuen „Kreutzpointner-Talente-Pool“       
Für Personalleiter Felix Aumayr sind Primeßnig und Hochecker „Paradebeispiele, wie man in relativ kurzer Zeit bei Kreutzpointner Karriere machen kann“. Es gibt aber noch viele weitere im Unternehmen, die die Chancen genützt haben. Um dies noch mehr zu forcieren – mit langfristigen Perspektiven für gewillte und geeignete Mitarbeiter und natürlich für unser Unternehmen – werde man baldmöglichst die Weiterbildungsmaßnahmen noch besser strukturieren und auch finanzielle Anreize einfließen lassen. „Das Besteigen der Karriereleiter erfolgt absolut freiwillig und es werden auch immer die persönlichen Umstände des Einzelnen berücksichtigt“, betont Aumayr. Fritz Kreutzpointner ergänzt: „Wir werden unseren Talente-Pool intern bekannt machen um Anreize zu schaffen und noch besser jeden, der mag, fördern!“