Karl Spitzwieser: „2016 gute Entwicklung der EKA, 2017 auch wieder gute Aussichten“


Sicherheits- und Gesundheitsmanagement großgeschrieben: Die Elektro Austria mit ihrem Hauptsitz Linz und der Niederlassung Ranshofen ist seit Juli 2016 nach AUVA-SGM und BS OHSAS 18001:2007 zertifiziert. Im Bild Projektmanager Wolfgang Kehrer, SGM-Beauftragter, der auch maßgeblich die Zertifizierung der EKA vorangebracht hat, rechts daneben EKA-Geschäftsführer Karl Spitzwieser.


Linz, Dezember 2016. „Der positive Trend von 2015 bei der geschäftlichen Entwicklung der EKA hat sich 2016 weiter fortgesetzt“, freut sich EKA-Geschäftsführer Karl Spitzwieser. Für 2017 sei man gut aufgestellt und auf dem Weg hin zu einem konstanten zweistelligen Millionenumsatz. Für die mittlerweile rund 120 Köpfe zählende österreichische Kreutzpointner-Unternehmensschwester wird weiterhin Verstärkung gesucht.

Mit dem Auftragsüberhang aus einem starken zweiten Halbjahr 2015 war die EKA gut ins Jahr 2016 gestartet. Neue Projekte konnte man im Frühjahr 2016 „an Land“ ziehen. Das Stammkundengeschäft bei den Industriekunden wurde weiter ausgebaut, aber auch neue Kunden bzw. Auftraggeber  wurden beispielsweise  im Chemiepark Linz und österreichweit gewonnen. Erstmals waren EKA-Fachkräfte auch im Ausland tätig: In Hillerod/Dänemark wurde ein Biomasse-Heizkraftwerk installiert, in Aserbaidschan und in Bubkin/Russland unterstützte ein EKA-Mitarbeiter die örtliche Bauleitung der Auftraggeber. In Rumänien wurden zusammen mit Mitarbeitern der rumänischen Kreutzpointner-Unternehmensschwester AER einige Maschinenteile für einen Anlagenbauer aus Deutschland in Betrieb genommen.

In Österreich selbst wurden große Industrie-Projekte wie das Kaltwalzwerk und das Hochregallager inklusive Coil-Logistik bei der AMAG in Ranshofen oder das Kraftwerk in Silz/Tirol abgewickelt. Aber auch Gebäudetechnikprojekte wie z.B. für den FENDI-Shop im 1.Bezirk in Wien, für BOKU in Tulln, bei der Sanierung von Kasernen und mehreren Schulen in Linz, Leonding und Braunau sowie bei einem Projekt im AKH in Linz konnten ausgeführt werden.

Weitere Fachkräfte dringend gesucht
„Durch den steigenden Bekanntheitsgrad der EKA und unseren guten Ruf bei den Auftraggebern, aber auch durch Marketing und Vertrieb konnten wir  2016 weitere Kunden und Aufträge gewinnen“, fasst Karl Spitzwieser zusammen. Daher habe die EKA ständig Bedarf an gut ausgebildetem Fachpersonal. „Leider spüren wir in Österreich sehr stark den Facharbeitermangel, der derzeit kaum vom österreichischen Arbeitsmarkt gedeckt werden kann!“ Trotz dieser schwierigen Lage habe man gute Mitarbeiter finden und einstellen können, so dass einige Abteilungen personell verstärkt werden konnten.

Wichtige EKA-interne Schwerpunktthemen, verbunden mit entsprechenden Maßnahmen, waren laut Spitzwieser 2016 wieder die Sicherheit, die Gesundheit und die Motivation der Mitarbeiter sowie eine gute Ausbildung der Lehrlinge. So wurden zum Beispiel die EKA- Niederlassung in Linz und die Betriebsstätte Ranshofen inklusive Baustellen auditiert  und nach BS OHSAS 18001:2007 sowie AUVA-SGM erfolgreich zertifiziert. Für die Mitarbeiter gab es auch Fachseminare über den sicheren Umgang mit fahrbaren Hubarbeitsbühnen.