Aktuelle Projekt-Highlights der EKA Linz: Erfolgreich unterwegs in Österreich


Manfred Rösch, EKA-Niederlassungsleiter in Linz, ist Projektmanager für den Großauftrag der EMSR-Montage und der elektrotechnische Gesamtumbau der SFA-Linie und des Kompressor-Raumes bei der VA ERZBERG GmbH.


Linz, November 2015.
Während am EKA-Standort im Werk Ranshofen unter der Leitung von Ulrich Stockner heuer mehrere Projekte im sechsstelligen Euro-Bereich erfolgreich abgewickelt wurden und das generelle Instandhaltungs- und Wartungsgeschäft sowie der individuelle Bau von Schaltanlagen für die Werkskunden routinemäßig verläuft, ist das EKA-Team von der Hauptniederlassung in Linz in zahlreichen Projekten in ganz Österreich unterwegs. Im Folgenden einige beispielhafte Projekt-Highlights:

Für Hamburger Pitten in Niederösterreich
Bauleiter Josef Rothenbuchner und Obermonteur Gerhard Brückl waren vom August bis in den November mit einem mehr als zehnköpfigen Team bei der Firma Hamburger im Werk Pitten in Niederösterreich in Aktion: Vorgenommen wurde im Auftrag der Andritz AG die komplette EMSR-Installation inklusive Loop Check einer Hilfsmittelstation für die Papierindustrie. Da die EKA für Hamburger Pitten Niederösterreich vor der Beauftragung unbekannt war, erkundigte sich der Kunde bei der Papierfabrik Hamburger Rieger in Trostberg über uns, wo man dank des sehr engagierten EFK-Teams vor Ort seit Jahren einen sehr guten Namen hat – dementsprechend hoch waren die Erwartungen an unser EKA-Team in Pitten, die dann das EKA-Team unter der Bauleitung von Josef Rothenbuchner auch mehr als erfüllte.
„Der sehr sportliche Ausführungstermin und auch die Komplexität der Anlage  stellten dabei eine besondere Herausforderung dar“, betont EKA-Geschäftsführer Karl Spitzwieser. „Nötig war daher eine ständige Abstimmung mit dem Anlagenbau, um nicht bei der Montage behindert zu werden.“ In der Bestandsanlage musste das EKA-Team mit dem in einer Papierfabrik üblicher Anlage mit Lärm und Schmutz sowie mit mehreren schwer zugänglichen Kabeltrassen kämpfen.

Sämtliche Halterungen, Hauptkabelwege, Stichkabelwege usw. wurden in Edelstahl ausgeführt. Der Leistungsumfang waren Schränke (Einspeiseschrank, Steuerspannungsschrank, MCC-Leistungsschränke usw.) einbringen und aufstellen. An bestehenden Verteilungen musste man Karten, Netzgeräte, Automaten, Klemmen usw. nachrüsten. In der Anlage waren RIO/MV, Bedienkästen, Pneumatik-Verteiler, Wartungs-Reparaturschalter, USV-Kompaktanlage, Durchflusstransmitter, Warn- und Signalgeräte  montieren. Desweiteren war die Anlage komplett zu verkabeln und betriebsfertig anzuschließen. Anschließend wurde die Pneumatik-Verschlauchung erstellt, Profibuskabel, und LWL-Kabel verlegt und angeschlossen. Den Abschluss bildeten das Messen, Protokollieren sowie der komplette Loop-Check.

Josef Rothenbuchner lobte die Kolleginnen und Kollegen der EKA in Linz, die ihn z. B. bei der Materialbestellung, bei der Abklärung von Material-Lieferterminen oder bei der Aufbereitung von Nachträgen tatkräftig unterstützten. „Es ist eine Freude mit dem Team Katrin Schipke, Eva Harner-Stöckl und Adolf Burgstaller zu arbeiten“, so Josef Rothenbuchner.

Die Abnahme der EMSR Installation bei Hamburger in Pitten erfolgte durch den Kunden und den Auftraggeber ohne Mängel. Die Auftragssumme bewegte sich im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich.

Für VA Erzberg in Eisenerz/Steiermark
In Eisenerz in der Steiermark erfolgten von Anfang August bis in den Dezember eine EMSR-Montage und der elektrotechnische Gesamtumbau der SFA-Linie und des Kompressor-Raumes für die Firma VA ERZBERG GmbH. Bei der SFA-Anlage handelt es sich um eine Eisenerz-Brecher- und Sortieranlage inclusive Förderanlagen, auf denen Eisenerz transportiert und sortiert wird. Manfred Rösch, unser EKA-Niederlassungsleiter in Linz, ist Projektmanager, Projektleiter ist Dipl. Ing. Walter Dini. Bis zu fünfzehn Teammitarbeiter stemmen das Projekt im mittleren sechsstelligen Auftragswert.
Es wurden ca. 30.000 Meter Kabel verlegt und angeschlossen, Haupt- und Stichkabelwege ausgebaut, Remote- I/O Systeme aufgebaut, Magnetventilverteiler, Wägesysteme, Motoren, Sicherheits-Reparaturschalter, Ventile, Unterverteiler, Schaltanlagen, sowie Sicherheitstechnik über Not-Aus, Not-Aus Reißleinentechnik, usw. montiert, installiert und betriebsfertig angeschlossen. Zudem wurden Loop Check und IBN- Unterstützung ausgeführt.

Der Erzberg befindet sich in der steirischen Stadt Eisenerz in der Gebirgsgruppe der Eisenerzer Alpen. Seit dem 11. Jahrhundert wird dort Erz abgebaut. Es handelt sich dabei um den größten Eisenerztagebau Mitteleuropas und das größte Siderit/ Eisencarbonat-Vorkommen weltweit. „Neben den hohen Sicherheitsstandards war es eine der größten Herausforderungen für unser EKA-Team, dass die Anlagen weitgehend im laufenden Betrieb vorinstalliert bzw. umgebaut werden mussten. Die Einbindung musste dann unter großen Zeitdruck erfolgen, da die wenigen Abstellungsfenster relativ kurz waren“, erklärt Karl Spitzwieser.

In der HBLA-Schulküche in Linz

Hans-Peter Guggenberger war Projektleiter bei der elektrotechnischen Sanierung der HBLA-Schulküche in Linz.

Ein echtes „Schmankerl“ sicherte sich die EKA in Linz bei der Höheren Bundes Lehranstalt (HBLA) in der Landwiedstrasse: Für vier Lehrküchen, eine Kombiküche sowie vier Restaurants auf zwei Gebäudeebenen musste die bestehende Elektroinstallation komplett demontiert werden. Anschließend erfolgte die Sanierung der Elektroanlagen im gesamten Küchentrakt. Eine große Herausforderung war es überhaupt einmal, den Auftrag zu erhalten, wie Karl Spitzwieser betont: Unter zehn namhaften Elektrofirmen aus dem Großraum Linz machte die EKA „das Rennen“ und war bei diesem Auftrag Bestbieter. Hans-Peter Guggenberger bearbeitete die Angebotsanfrage, machte das Angebot zum Erfolg und übernahm gleich die Projektleitung. Der Termindruck war die nächste Hürde, die während des Projekts von Anfang Juni bis Ende Oktober genommen werden musste: Zum Schulbeginn musste der Bereich Küchen und Restaurants fertig sein. Bauleiter war Roland Hemm mit einem Team von im Schnitt acht bis zehn EKA-Fachkräften. Der Auftrag der Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H (BIG) im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich wurde zur vollen Kundenzufriedenheit abgewickelt. „Wir sind zuversichtlich dass wir zukünftig mehr Projekte in dieser Art ausführen werden“, freut sich Karl Spitzwieser.

Zweites „Schul-Heimspiel“ in Linz
Die umfangreiche Sanierung der Notbeleuchtung im Bundesrealgymnasium Linz stand auf dem Programm von Projektmanager Hans-Peter Guggenberger und Bauleiter Roland Hemm: Mit fünf Mann wird der im niedrigen sechsstelligen Euro-Bereich liegende Auftrag der Bundesimmobiliengesellschaft Linz derzeit ausgeführt.  Das Schulgebäude mit Platz für ca. 750 Schüler befindet sich auf einem riesigen Schulareal mit 25.000 Quadratmetern Grundfläche.
mko