Werksausbau bei AMAG in Ranshofen: Erster Millionen-Auftrag für Elektro Kreutzpointner Austria


Auftragsschub durch Großinvestition der AMAG: Jürgen Scheitzeneder, Ulrich Stockner und Sebastian Stochniol bewerkstelligen mit dem Stützpunktteam eine ganze Palette von großen Projekten in Ranshofen.


Ranshofen. Der Werksausbau in Ranshofen, bei dem allein die AMAG rund 220 Mio. Euro investiert, hat für die Elektro Kreutzpointner Austria (EKA) den ersten Millionen-Auftrag beschert: Im April beauftragte die AMAG die EKA mit der Elektro-Infrastruktur des neuen 450 Meter langen Warmwalzwerks inklusive des zugehörigen Bürogebäudes.

Das Ausbauprojekt für das neue AMAG-Warmwalzwerk, das 2014 in Betrieb gehen soll, verläuft für die EKA Ranshofen in zwei Phasen. In der ersten Phase wurde die Baustelleneinrichtung vorgenommen, die komplette Strom-Infrastruktur für ein Containerdorf mit 150 Baustellencontainern wurde innerhalb von drei Monaten unter widrigsten Witterungsbedingungen bewältigt. Unter der Projektleitung von Sebastian Stochniol und Josef Rothenbuchner waren vier Mann im Dauereinsatz, die zehn km Datenkabel, 1,5 km Einspeisekabel und sechs dezentrale Stammverteiler erstellten. Seit Mai läuft Phase zwei: Der Bau der kompletten Schaltanlage, unter anderem mit Kabeltrassenbau, Stromversorgung, Kabelverlegungen und der Strom-Infrastruktur für das zweigeschossige Bürogebäude inklusive Datentechnik und Notstromversorgung. Bis zu zwölf Mitarbeiter werden damit bis Jahresende 2013 beschäftigt sein.

„High-End-Lichttechnik“ für Produktions- und Lagerbereich
„Highlight ist die Beleuchtung für die Produktions- und Lagerbereiche“, erklärt Ulrich Stockner, EKA-Niederlassungsleiter in Ranshofen: Dabei handelt es sich um ein Lichtmanagementsystem der Firma Zumtobl. Die Lichtanlage ist in ihrer High-End-Technik vergleichbar mit der Ausstattung der Philharmonie in Linz, allerdings etwas kleiner. Die Eckdaten haben es in sich: „Nur“ rund 1.000 Leuchten, 4.000 Meter Kabeltrassen, 7.000 Meter Einspeisekabel, 30 Feldverteiler, 21 Daten-, Notstrom- und Stromverteiler sowie sieben zentrale Gruppenbatteriegeräte für die komplette Flucht- und Sicherheitsbeleuchtung müssen für die Lichtanlage montiert werden.  

Weitere laufende Projekte im Zuge des Werksausbaus
Bereits in Arbeit bzw. ab Mitte August bis Jahresende werden zwei weitere Großprojekte abgewickelt, jeweils im niedrigen sechsstelligen Euro-Auftragsbereich: Derzeit läuft die Modernisierung der so genannten Halle B, einer 200 Meter langen und 56 Meter breiten Produktions- und Lagerhalle. Bis Ende 2013 müssen dann für die beiden AMAG-Homogenisierungsöfen 9 und 10 die Ofen-Einspeisungen geliefert und verlegt werden; zudem erfolgt die Elektro-Installation der gesamten Produktionsstätte (auch Videoüberwachung, Blitzschutz, Datentechnik und Schaltanlagenbau).

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